Berichte
Haßlocher Karatekämpfer bei der Deutschen Meisterschaft 2010
Jonas Litzel, Manuel Ettmüller und Lukas Otterstätter waren die Haßlocher Vertreter bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft der Jugend/Junioren in Oberhausen.
Los ging es am Samstag mit den Junioren. In den Einzeldisziplinen konnte sich Manuel leider nicht nach vorne kämpfen.
Aber am Nachmittag mit der Mannschaft der Kampfgemeinschaft (KG) Haßloch, konnte er seine Qualitäten ausspielen. Er startete als Einziger in allen Begegnungen. In der Vorrunde wurde die Mannschaft aus Straubing (Bayern) besiegt. In der zweiten Runde wartete der hohe Favorit Ludwigsburg (Baden Württemberg). Hier gab es erwartungsgemäß eine Niederlage. Da Ludwigsburg ins Finale kam, rückte unsere Mannschaft in die Trostrunde auf.
Dort wurde zuerst Kempen (Nordrhein-Westfalen) besiegt, bevor es dann gegen Siegburg (Nordrhein-Westfalen) um den 3. Platz ging. In diesem heißen Duell konnten sich Manuel und seine Kampfgefährden aus Frankenthal und Anhausen, mit zwei 6:1 Siegen, die Bronzemedaille sichern. Ein super Erfolg.
Sonntags wurden dann in der Jugendklasse die Deutschen Meister ausgekämpft.
Jonas startete furios, fegte seinen ersten Gegner 6.0 und den zweiten mit 4:2 von der Matte. Auch im Viertelfinale führte er schon 4:0 bevor er sich zwei Konter mit den Füßen einfing und somit 4:6 verlor (korrekte Fußtechniken zum Kopf werden mit 3 Punkten belohnt)
Da sein Gegner ebenfalls verlor, war die Trostrunde für Jonas leider versperrt.
Auch Lukas hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Er gewann ebenso seine ersten beiden Kämpfe klar mit 3:0 und 4:1. Aber dann begann er zu realisieren, dass er die stärksten Gegner im unteren Teil seines Pools besiegt hatte und nur noch einen Sieg für den Einzug ins Finale brauchte. Er verlor komplett den Faden und musste sich nach mehreren Treffer zum Kopf (das ist verboten und wird mit Punkten für den Gegner bestraft) mit 7:10 geschlagen geben. Da war der Frust natürlich groß. Aber er hatte noch den Kampf um Platz 3. Nach einem mitreißendem Kampf, in dem die Führung zwischen beiden Kontrahenten immer hin und her wanderte, kassierte er in der letzten Sekunde das 4:5 und erreichte somit nur den Undankbaren 5. Platz (es gibt zwei 3. Plätze).
Normalerweise wäre das schon ein toller Erfolg, aber der mentale Einbruch verwehrte ihm eine Platzierung auf dem Treppchen.
Jonas Litzel, Manuel Ettmüller und Lukas Otterstätter waren die Haßlocher Vertreter bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft der Jugend/Junioren in Oberhausen.
Los ging es am Samstag mit den Junioren. In den Einzeldisziplinen konnte sich Manuel leider nicht nach vorne kämpfen.
Aber am Nachmittag mit der Mannschaft der Kampfgemeinschaft (KG) Haßloch, konnte er seine Qualitäten ausspielen. Er startete als Einziger in allen Begegnungen. In der Vorrunde wurde die Mannschaft aus Straubing (Bayern) besiegt. In der zweiten Runde wartete der hohe Favorit Ludwigsburg (Baden Württemberg). Hier gab es erwartungsgemäß eine Niederlage. Da Ludwigsburg ins Finale kam, rückte unsere Mannschaft in die Trostrunde auf.
Dort wurde zuerst Kempen (Nordrhein-Westfalen) besiegt, bevor es dann gegen Siegburg (Nordrhein-Westfalen) um den 3. Platz ging. In diesem heißen Duell konnten sich Manuel und seine Kampfgefährden aus Frankenthal und Anhausen, mit zwei 6:1 Siegen, die Bronzemedaille sichern. Ein super Erfolg.
Sonntags wurden dann in der Jugendklasse die Deutschen Meister ausgekämpft.
Jonas startete furios, fegte seinen ersten Gegner 6.0 und den zweiten mit 4:2 von der Matte. Auch im Viertelfinale führte er schon 4:0 bevor er sich zwei Konter mit den Füßen einfing und somit 4:6 verlor (korrekte Fußtechniken zum Kopf werden mit 3 Punkten belohnt)
Da sein Gegner ebenfalls verlor, war die Trostrunde für Jonas leider versperrt.
Auch Lukas hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Er gewann ebenso seine ersten beiden Kämpfe klar mit 3:0 und 4:1. Aber dann begann er zu realisieren, dass er die stärksten Gegner im unteren Teil seines Pools besiegt hatte und nur noch einen Sieg für den Einzug ins Finale brauchte. Er verlor komplett den Faden und musste sich nach mehreren Treffer zum Kopf (das ist verboten und wird mit Punkten für den Gegner bestraft) mit 7:10 geschlagen geben. Da war der Frust natürlich groß. Aber er hatte noch den Kampf um Platz 3. Nach einem mitreißendem Kampf, in dem die Führung zwischen beiden Kontrahenten immer hin und her wanderte, kassierte er in der letzten Sekunde das 4:5 und erreichte somit nur den Undankbaren 5. Platz (es gibt zwei 3. Plätze).
Normalerweise wäre das schon ein toller Erfolg, aber der mentale Einbruch verwehrte ihm eine Platzierung auf dem Treppchen.

